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Der eigentliche erste Eintag. Magersucht und meine Geschichte

Hayy.Ja, ich habe schon einen Eintrag. Beziehungsweise 2. Naja, im Grunde ist das erste Eintrag, vom Sinn her zumindest. Also, was Ana ist, beziehungsweise in meinem Fall wer, warum das alles, was hat das für einen Sinn etc. Ana ist theoretisch eine Krankheit, Anorexia Nervosa, Magersucht. In meinem Fall ist es eher ein Wer. Ana ist meine innere Stimme, mein totes Ich, mein krankes Ich. Ana ist diejenige, die mich in den Ruin treibt, um mich bei nächster Gelegenheit da rauszuholen. Ana ist die, die mich estraft, um mich im nächsten Moment zu trösten. Ana ist der Teil, der immer mehr Überhand gewinnt. Seit 7 Jahren spricht Ana in mir, mit mir, aber erst seit zwei so wirklich auf Gegenseitigkeit. Schon immer hatte ich ein Problem mit dem Essen. Mit 4 war ich im Krankenhaus, weil ich drei Tage nicht gegessen habe. Weil ich einfach keinen Hunger habe und dann nicht einsehe, zu essen. Immer mehr habe ich auf Ana gehört. Habe gemacht was sie sagt. Seit Ewigkeiten leide ich an Depressionen, Anpasungsstörung, PTBS, und das scheint sich auch auf mein Essverhalteb auszuwirken. Seit drei Jahren leide ich extrem an Verlustängsten, und seitdem ist auch Ana lauter geworden. Mit 53kg Anfangsgewicht bei 1.60m, eigentlich mehr als okay. Un jetzt bin ich bei 47kg, und Ana zwingt mich zu mehr. Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, nein, ich will es. Ich liebe es. Nichts zu essen, den Magen knurren zu hören, die Knochen zu sehen. Aber das ist nicht das, was mir dieses Glücksgefühl schenkt. Nein, es ist die Kontrolle über einen Teil von mir. Zusammen mit Ana funktioniert es ganz gut. Ana bestraft mich, wenn ich esse, sie bestraft mich mit Erbrechen, dem Drang zur Selbstverletzung, mit Sizidgedanken, dem Gefühl, abartig hässlich und wertlos zu sein. Und ich selber versuche dann nicht mehr zu essen. Ich habe mit Ana einen Pakt geschlossen. Ich halte mich daran, was sie sagt, wenn sie mich leben lässt. Und bisher klappt es. Es funktioniert und ich lebe! Ja, irgendwie liebe ich auch dieses gefühl abgenommen zu haben, ich finde die ganzen dünnen Mädels im Internet bildhübsch, wo andere sagen "viel zu dünn". Ich finde die, die rein ärztlich ein sehr guten BMI haben, zu dick, mich eingeschlossen. Aber das bin ich, so lebe ich. Ich bin nicht stolz drauf, aber ich bin frph drum.
28.8.16 15:19
 


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